Loslassen heißt nicht, jede Erinnerung schönzureden
Ein abgeschlossenes Kapitel muss nicht plötzlich zur schönen Geschichte werden. Manche Erinnerungen dürfen unbequem bleiben, besonders wenn sie später helfen, Grenzen schneller zu erkennen und alte Muster nicht noch einmal zu bedienen.
Loslassen ist deshalb kein geistiger Papierkorb, in dem alles Vergangene spurlos verschwindet. Viel sinnvoller ist es, die brauchbare Lektion mitzunehmen und den Rest nicht täglich neu aufzuwärmen. Lernen braucht schließlich kein nostalgisches Dauerabo.
Oder verklären wir vergangene Menschen viel zu oft, nur weil genügend Zeit vergangen ist?
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