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Politikverdrossenheit: Wenn Misstrauen Karriere macht

Politikverdrossenheit zeigt Polizisten und Politiker in satirischer Gegenüberstellung

Der Karrierewechsel vom Streifenwagen ins Parlament ist als Pointe herrlich böse, als Tatsachenbeschreibung jedoch viel zu bequem. Wer alle Amtsträger pauschal zu Ganoven erklärt, ersetzt Kritik durch Verdacht.

Politikverdrossenheit wächst trotzdem nicht grundlos, denn gebrochene Versprechen und undurchsichtige Entscheidungen beschädigen Vertrauen. Gerade deshalb braucht starke Satire konkrete Ziele statt Rundumschläge. Kritik wird überzeugender, wenn sie Verhalten benennt und Belege verlangt. Ist pauschales Misstrauen wirklich Aufklärung, oder macht es sich genauso bequem wie die Politik, die es verspottet?

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