Vegetarier und das herrlich widersprüchliche Wortspiel
Manche Redewendungen funktionieren hervorragend, bis jemand sie plötzlich wörtlich nimmt. Genau dann zeigt sich, wie selbstverständlich wir Begriffe benutzen, deren ursprüngliches Bild längst niemand mehr hinterfragt.
Bei Vegetarier trifft eine alltägliche Ernährungsweise auf ein Adjektiv, das sprachlich ausgerechnet Fleisch ins Spiel bringt. Mehr braucht dieser Witz nicht. Gerade die Kürze macht ihn stark, weil die Pointe vollständig im Widerspruch eines einzigen Ausdrucks steckt.
Oder sollten wir Redewendungen viel öfter beim Wort nehmen, nur um zu sehen, wie absurd unsere Sprache eigentlich ist?
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