Volkssouveränität: Wenn Bürger ihre Vertreter prüfen
Ein Wahlsieg ist kein unbefristeter Arbeitsvertrag mit eingebauter Leistungsgarantie. Gewählte Vertreter erhalten Macht auf Zeit, samt Kontrolle, Kritik und der Pflicht, Entscheidungen öffentlich zu erklären.
Volkssouveränität bedeutet allerdings mehr als lautstarken Frust. Wer politische Arbeit bewerten will, sollte Programme, Abstimmungen und Ergebnisse prüfen, nicht bloß Gesichter austauschen. Demokratie lebt von Beteiligung zwischen den Wahlen, nicht nur vom Kreuz auf dem Stimmzettel. Sollten Bürger ihre Vertreter nicht genauso hart an Ergebnissen messen wie jeden anderen Verantwortlichen?
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