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Gerechter Ausgleich: Wenn keiner zusieht, zählt es erst

Gerechter Ausgleich als stille Pointe über heimliche falsche Entscheidungen

Ohne Zeugen wirkt manches Fehlverhalten plötzlich erstaunlich bequem. Wer dabei nur fragt, ob jemand hinsieht, verwechselt fehlende Kontrolle allerdings mit fehlender Verantwortung.

Ein gerechter Ausgleich ist im echten Leben keineswegs garantiert. Genau darin liegt die interessante Pointe, denn der Wunsch nach späterer Gerechtigkeit beruhigt, ersetzt aber weder Konsequenzen noch eigenes Handeln. Manchmal bleibt eine schlechte Tat schlicht ohne sichtbare Rechnung.

Oder machen wir es uns mit dem Glauben an spätere Gerechtigkeit viel zu bequem?

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